Paul Straehl sen. 1949
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Familienportr.in Siegershausen
KAESEREI 1954

Der Pioniergeist.

Paul Strähl senior machte sich 1935 selbstständig und legte damit den Grundstein zur heutigen Strähl Käse AG. Als er dann 1954 in Siegershausen eine moderne Käserei baute, gehörte er zu den wenigen Pionieren, die an die Zukunft von neuen Käse-Sorten glaubten. Sein Eigenwille gab ihm Recht. Das Fundament für die heutige Käserei hat er damals weitsichtig auf einem 24000 m2 grossen Grundstück neben dem Bahnhof von Siegershausen gelegt. Was damals im Kleinen begann, ist heute ein gesund gewachsener Betrieb mit über 80 wertvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Rund 50 unzufriedene Bauern in und um Siegerhausen waren der Grund, wieso Paul Strähl anfangs der 50er Jahre zum neuen Milchabnehmer in der Region wurde. Nach dem Gespräch mit Herrn Senn, dem Präsidenten der Milchbauern, wurde man sich dann schnell einig. Im Gegenzug versprach Paul Strähl eine moderne Käserei im beschaulichen Dorf Siegershausen zu errichten. Entstanden ist eine Käserei, die sich in dieser Zeit zu den leistungsfähigsten Milchverarbeitern zählen durfte. Mit 5000 Litern Milchkapazität pro Tag lag sie deutlich über dem Durchschnitt, der für andere Betriebe bei etwa 2000 Litern lag. Heute beträgt die verarbeitete Milchmenge täglich bis zu 160000 Liter!

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Kaeserei 2014

Das Familienwerk.

Peter Strähl (zweiter v.l.) und  Astrid Holenstein (l.) engagieren sich in der dritten Generation für das Familienunternehmen. Seit 2014 ist Peter Strähl Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Begleitet werden sie durch die zweite Generation mit Hans-Peter Strähl (zweiter v.r.) und Doris Holenstein-Strähl (r.). Hans-Peter ist Käsermeister, wie schon sein Vater Paul und garantiert für die hervorragende Qualität der Käse-Produktion. Doris, die Tochter des Gründers, ist seit vielen Jahrzehnten verantwortlich für die Kundenkontakte der Strähl Käse AG.

Die Firma entwickelte sich laufend aus eigener Kraft und investiert regelmässig und vorausblickend in technische Anlagen, die der jeweiligen Zeit immer voraus waren.

Die beste technische Infrastruktur wäre aber wertlos, wenn sie in einem typischen KMU nicht durch motivierte und loyale Menschen bewirtschaftet würde. Das Familienunternehmen setzt dabei auf ein bewährtes Rezept: eine flache Führungsstruktur, die von den MitarbeiterInnen einen hohen Grad an Eigenverantwortung fordert und gleichzeitig auch fördert. Kurz: ein Betriebsklima, das darauf ausgerichtet ist, den Menschen und nicht die Maschinen im Fokus zu halten.